Angst vor Feuerwerk

Das Feuerwerk beginnt und der sonst so fröhliche Hund verkriecht sich in einer dunklen Ecke oder läuft panisch umher. Viele Tierbesitzer kennen diese Situation leider nur zu gut. Sich vor lauten und ungewohnten Geräuschen zu fürchten ist ein angeborener Schutzmechanismus, der jedoch unter gewissen Umständen in eine unnatürliche Angst übergehen kann. Die Angstreaktionen können sehr unterschiedlich sein. Viele Tiere zeigen körperliche Symptome wie starkes Hecheln, Zittern oder Speicheln. Jammern, Bellen und Heulen, sowie ein ungewöhnlich aggressives Verhalten sind weitere mögliche Zeichen von Angst. Einige Tiere laufen unruhig umher, während andere sich verstecken oder Schutz bei ihren Besitzern suchen. Eines haben diese Tiere aber alle gemeinsam, für sie stellt diese Zeit eine unglaubliche Belastung dar.

Viele Tierhalter stellen sich daher die Frage, wie kann ich meinem Hund in solchen Situationen helfen?

Wir haben ein paar Tipps für sie zusammengestellt, welche Ihren Hund dabei unterstützen können während eines Feuerwerkes gelassen und ruhig zu bleiben.

1. Ergänzungsfuttermittel
There are various supplementary feeds, which can support animals to remain relaxed, balanced and calm. Such products are becoming increasingly popular and often contain medicinal plants such as hemp or chamomile. We recommend you to try the product Relax+ or Balance+ from Paw-Treats. For optimal support, you should start giving it a few days before the fireworks. If the dog is generally very anxious, it may even be advisable to give it for a longer period.
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2. Thunder Shirts
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung eines sogenannten „Thunder Shirts“. Entwickelt wurden diese für Hunde die Angst vor Gewittern haben. Sie lassen sich allerdings auch in vielen anderen Stresssituationen einsetzen. Die Shirts üben einen leichten und sanften Druck auf den Rumpf des Tieres aus, was bei einige Hunde die Entspannung fördern kann. Es ist wichtig, dass das Shirt dem Hund angelegt wird, bevor er die ersten Anzeichen von Angst zeigt.
3. Vorgängig Bewegung
Es empfiehlt sich einen langen und spannenden Spaziergang zu machen, bevor das Feuerwerk beginnt. Hunde die überschüssige Energie los geworden und müde sind, können häufig mit stressigen Situationen gelassener umgehen. Man sollte den Hund aber während dem Spaziergang unbedingt an der Leine behalten. Es kommt leider immer wieder vor, dass die Knallerei schon frühzeitig beginnt und freilaufende Hunde aus Panik davonrennen.
4.  Nicht alleine lassen
Es ist wichtig ängstliche Tiere während eines Feuerwerkes nicht alleine zu lassen. Hunde brauchen in solchen Momenten ihre Bezugsperson, die ihnen beisteht und Sicherheit gibt. Zudem sollte man entweder weit abseits vom Feuerwerk oder in der eigenen Wohnung bleiben. In der vertrauten Umgebung des eigenen Heims, fühlen sich viele Hunde geschützter als an einem fremden Ort. Freunde die zu Besuch kommen, kann für einige Hunde zusätzlichen Stress bedeuten, während es für andere eine positive Ablenkung darstellt.
5.  Ablenkung bieten
Einige Hunde kann man sehr gut mit ihrer Lieblingsbeschäftigung von den lauten Geräuschen ablenken. Es gibt Tiere die es beruhigt einen Knochen zu kauen oder ihrem Spielzeug hinterher zu jagen. Andere entspannt es eingeübte Kunststücke vorzuführen oder in der Wohnung nach Leckerli zu suchen. Wichtig ist es zwar eine Ablenkung zu bieten, aber nichts zu erzwingen.
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6. Rückzugsort schaffen
Nach Möglichkeit sollte man alle Türen, Fenster und Rollläden schliessen. Damit können die Geräusche zumindest etwas gedämpft und Reize durch grelle Lichter verhindert werden. Einige ängstliche Hunde ziehen sich zudem gerne in enge und dunkle Verstecke zurück. Für solche Tiere sollte man schon einige Tage davor eine Box oder einen Platz in seinem bevorzugten Versteck einrichten. Es sollte gemütlich und kuschelig sein, aber vor allem auch die herein dringenden Geräusche dämpfen.
7.  Sicherheit geben
Wichtig ist es selbst ruhig und gelassen zu bleiben. Auf viele Hunde überträgt es sich, wenn ihr Besitzer nervös oder ängstlich ist. Einige Tiere suchen den Körperkontakt in stressigen Situationen. Diesen sollte man ihnen gewähren, aber sie keinesfalls zu aufdringlich trösten. Man sollte sich möglichst normal verhalten und den Hund mit langsamen Bewegungen streicheln oder massieren.
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